Spieler & Tour

Hsiehs Comeback: vier Partner, vier Arten von Erfahrung

Mit Wang Xinyu gewann sie beim zweiten gemeinsamen Turnier. Mit Barbora Strycova kehrte sie auf den Platz eines früheren Triumphs zurück. Elise Mertens fragte früh an, Jan Zielinski erst spät. Dasselbe Comeback hatte verschiedene Anfänge.

Strycova lächelt mit geöffneten Armen in Richtung Hsieh, die der Kamera den Rücken zuwendet
14. Juli 2019, Wimbledon: Hsieh Su-wei und Barbora Strycova. Der gemeinsame Titel auf diesem Platz wurde zu einer Erinnerung, auf die beide beim erneuten Finaleinzug 2023 zurückgreifen konnten. Foto: Peter Menzel, CC BY-SA 2.0.Peter Menzel · CC BY-SA 2.0 · JPEG

Am Morgen des Wimbledon-Doppelfinals 2023 musste Barbora Strycova immer wieder weinen. Es war ihr letztes Wimbledon als aktive Spielerin. Später erzählte sie WTA Insider, dass sie auf dem Platz sofort konzentriert gewesen sei. Neben ihr stand Hsieh Su-wei, mit der sie das Turnier bereits 2019 gewonnen hatte. Gerade dieses gemeinsame Erlebnis nannte Strycova als Hilfe: Beide waren schon einmal zusammen durch dieses Finale gegangen.

Wenige Wochen zuvor in Paris war Wang Xinyu die Spielerin an Hsiehs Seite gewesen. Sie gewannen Roland Garros bei ihrem zweiten gemeinsamen Turnier. In London kam eine vertraute Partnerschaft zurück an die Spitze, in Paris erreichte eine neue ihr erstes großes Ziel. Bevor man Vertrautheit gegen einen frischen Anfang ausspielt, lohnt sich die Frage, was die Paare jeweils mitbrachten und was sie erst zusammen entwickeln mussten.

Deshalb ist dieser Abschnitt des Comebacks aufschlussreich. Die Laufbahn einer Spielerin und die Geschichte eines Teams verschwinden oft gemeinsam unter dem Wort Erfahrung. Zwischen Roland Garros 2023 und den Australian Open im Januar 2024 gewann Hsieh drei Majors im Damendoppel und eines im Mixed, mit vier verschiedenen Partnern. Eine Spielerin verband die Titel. Was die Person neben ihr beitrug, änderte sich.

Vor dem gemeinsamen Pokal stand die Suche nach einer Partnerin

Nachdem sie die gesamte Saison 2022 ausgelassen hatte, kehrte Hsieh im April 2023 auf die Tour zurück. Zu ihrem Vorhaben gehörte, Strycova durch deren Abschiedssaison zu begleiten. Eine vertraute Partnerin für Wimbledon zu haben bedeutete allerdings nicht, dass die Besetzung für alle anderen Turniere feststand. Bevor neue Ergebnisse entstehen konnten, musste sie zunächst ein Team für die Meldung finden.

Ihre Rückschau nach dem Australian-Open-Titel 2024 klang weniger mühelos als die spätere Siegerliste. Gegenüber WTA Insider berichtete sie von abgelehnten Anfragen zu Beginn ihrer Rückkehr. Erst nach den Erfolgen bei Roland Garros und in Wimbledon sei es besser geworden. Frühere Major-Titel hatten ihr nicht automatisch die nächste Zusammenarbeit gesichert.

Wer nur Siege aufzählt, lässt die Zeit verschwinden, in der diese Erfolge noch ungewiss waren. Jemand musste der Zusammenarbeit zustimmen, bevor die neuen Resultate vorlagen. Später, als weitere Anfragen kamen, hatte Hsieh bereits Zusagen gemacht. Ihr Comeback war deshalb auch ein Wiederaufbau von Beziehungen und Turnierplänen, neben der sichtbaren Rückkehr auf den Platz.

Wang brachte mehr mit als die Bereitschaft zu lernen

Wang erzählte der Turnierredaktion von Roland Garros, ein Gespräch von ungefähr zwei Minuten habe zur Entscheidung geführt, zusammenzuspielen. Am 11. Juni 2023 gewannen sie bei ihrem zweiten gemeinsamen Turnier gegen Taylor Townsend und Leylah Fernandez mit 1–6, 7–6(5), 6–1. Für Wang war es der erste Major-Titel bei ihrer dritten Teilnahme an einem Grand-Slam-Damendoppel. Die gemeinsame Geschichte war kurz, das mitgebrachte Tennis nicht.

Der erste Satz deutete kaum auf einen leichten Weg hin. Im Turnierbericht wurde beschrieben, wie sich die beiden auf Tempo und Schlaghärte der Gegnerinnen einstellten und Wang im Tiebreak des zweiten Satzes mit offensiven Returns und Grundschlägen beitrug. Hsieh hatte sie zu mutigem Angriffsspiel ermuntert. Die Aufgabe der jüngeren Partnerin bestand nicht bloß darin, neben einer erfahrenen Spielerin möglichst wenig falsch zu machen.

Hsieh bedankte sich wiederum für Wangs Energie und Unterstützung. Erfahrung bewegte sich nicht nur von der Älteren zur Jüngeren. Eine konnte über Jahre geschärfte Entscheidungen einbringen, die andere die Laufarbeit und offensiven Schläge, die das Team an diesem Tag benötigte. Eine reine Geschichte von Lehrerin und Schülerin würde auslassen, was die Lehrerin selbst als erhaltene Hilfe bezeichnete.

Die Einigung dauerte zwei Minuten, die Entwicklung ihres Tennis wesentlich länger. Hsieh brachte Erfahrung mit großen Doppelfinals mit, Wang setzte ihre offensiven Returns an diesem Tag in Punkte um. Ein neues Team konnte wenig gemeinsame Erinnerung und dennoch sofort nutzbare Stärken besitzen. Wie diese zusammenfanden, bleibt aufschlussreicher als die schnelle Zusage allein.

Wang Xinyu hält mit schwarzem Visor und türkisfarbenem Oberteil den Schläger bereit
28. August 2023, US Open: Wang Xinyu. Nach dem gemeinsamen Roland-Garros-Titel als neue Paarung spielte sie auch in New York mit Hsieh Damendoppel. Foto: Hameltion, CC BY-SA 4.0.Hameltion · CC BY-SA 4.0 · JPEG

Mit Strycova gab es ein Finale, das beide schon kannten

Wimbledon bot eine andere Form der Kontinuität. Hsieh und Strycova hatten 2019 gemeinsam gewonnen und kehrten nach langen Pausen beide im April 2023 zurück. Strycova war 2021 Mutter geworden und plante eine letzte Saison. Das Finale war damit eine weitere Titelchance und zugleich ihr letztes Match als aktive Spielerin im All England Club.

Schon im Vorjahr hatte sie Hsieh vorgeschlagen, noch einmal die Atmosphäre von Wimbledon zu erleben. Nach dem Sieg erklärte sie, wie sehr es geholfen habe, das Gefühl und den Umgang damit aus 2019 zu kennen. Wang hatte eigene Erfahrungen in eine neue Mannschaft eingebracht. Strycova und Hsieh konnten auf einen gemeinsam erlebten Druck zurückblicken. Zwischen ihren Tränen am Morgen und der Konzentration im Match bekam diese Vertrautheit eine greifbare Form.

Der 7–5, 6–4-Sieg über Storm Hunter und Elise Mertens am 16. Juli verlief nicht geradlinig. Beim 5–4 im ersten Satz ließen Hsieh und Strycova drei Satzbälle aus, ehe sie ihren insgesamt sechsten verwerteten. Im zweiten wurde aus einer 4–1-Führung ein 4–4. Sich gut zu kennen beseitigte die schwierigen Phasen des Matches nicht.

Am Ende tauchen beide in der Handlung auf. Laut WTA-Bericht erarbeitete Strycova beim 5–4 mit ihren Schmetterbällen zwei Matchbälle; Hsieh verwandelte den zweiten mit einem Gewinnschlag. Wer nur den letzten Ball verfolgt, sieht Hsiehs Abschluss. Wer die Vorbereitung mitnimmt, behält Strycovas Beitrag im Bild. Gemeinsame Erfahrung wird verständlicher, wenn sie zu verschiedenen Aufgaben innerhalb desselben Punktes führt.

Der Titel änderte Strycovas Rücktrittsentscheidung nicht. Im Interview am folgenden Tag bezog sie weiterhin das Leben mit ihrem Sohn in ihre Wahl ein. Eine erfolgreiche Partnerschaft musste nicht diejenige sein, die möglichst lange weiterging. In dieser Rückkehr lagen sowohl die Freude am Neubeginn als auch der Wunsch, einen selbst gewählten Abschied gut zu Ende zu spielen.

Zwischen den vier Titeln liegt auch New York

Bei den US Open 2023 trat Hsieh wieder mit Wang an. Im Halbfinale am 8. September verloren sie gegen Gabriela Dabrowski und Erin Routliffe mit 1–6, 6–7(4). Damit endeten Hsiehs persönliche 16 Siege in Folge im Damendoppel der damaligen Grand-Slam-Saison. Die Serie umfasste Roland Garros mit Wang und Wimbledon mit Strycova. Sie einer einzigen Paarung zuzuschreiben würde gerade die Wechsel ausblenden, die das Comeback prägten.

Chancen hatten sie durchaus. Die WTA verzeichnete für Hsieh und Wang fünf Breaks bei 20 Möglichkeiten, für die Gegnerinnen sieben bei neun. Dabrowski und Routliffe verloren beide Spiele, in denen sie zum Matchgewinn aufschlugen, zu null und holten trotzdem den Tiebreak. Eine Gelegenheit herzustellen und das daraus mögliche Spiel abzuschließen blieben unterschiedliche Aufgaben.

New York trennt das Erarbeiten einer Chance vom Abschluss eines Matches. Hsieh und Wang bedrohten wiederholt den gegnerischen Aufschlag; Dabrowski und Routliffe vergaben zwei Gelegenheiten zum Ausservieren und entschieden danach den Tiebreak. Zwischen den Pokalen bekommt das Comeback damit seinen unebenen Verlauf zurück. Eine bereits erfolgreiche Paarung musste sich auf die nächste Konkurrenz erneut einstellen.

Roland Garros 2023 bis Australian Open im Januar 2024. Ergebnisse aus Sicht von Hsiehs Team; eckige Klammern kennzeichnen den Matchtiebreak.
Turnier und DatumPartnerErgebnisGemeinsame Erfahrung
Roland Garros, 11. Juni 2023Wang XinyuTitel: 1–6, 7–6(5), 6–1Zweites gemeinsames Turnier
Wimbledon, 16. Juli 2023StrycovaTitel: 7–5, 6–4Bereits 2019 gemeinsam Siegerinnen
US Open, 8. September 2023Wang XinyuHalbfinalaus: 1–6, 6–7(4)Hsiehs persönliche Major-Serie von 16 Siegen endete
AO Mixed, 26. Januar 2024ZielinskiTitel: 6–7(5), 6–4, [11–9]Kurzfristige Vereinbarung
AO Damen, 28. Januar 2024MertensTitel: 6–1, 7–5Wieder vereint nach Wimbledon-Titel 2021

Mertens kam zurück und ließ Raum für den misslungenen guten Versuch

Mertens fragte früh an, ob sie 2024 wieder zusammen antreten wollten. Den Wimbledon-Titel 2021 teilte sie bereits mit Hsieh. Als eine weitere Anfrage kam, hatte Hsieh nach eigener Aussage Mertens schon zugesagt. Aus der Spielerin auf Partnersuche war jemand geworden, der eine früh getroffene Vereinbarung einhielt. Die Wiedervereinigung begann mit gegenseitiger Kenntnis ebenso wie mit Ergebnissen.

Nach dem Erfolg in Melbourne beschrieb Mertens, dass beide offen über ihr gewünschtes Spiel sprächen und Fehler akzeptierten, wenn der Versuch in die richtige Richtung gehe. Das ist konkreter als die Feststellung, ein Team verstehe sich gut. Ein verfehlter Schlag muss die Entscheidung dahinter nicht entwerten. Über die Ausführung lässt sich sprechen, ohne den nächsten vernünftigen Angriff unerwünscht erscheinen zu lassen.

Auch Hsieh sagte, ihr Vorgehen ändere sich mit dem Partner. Vertrautheit bedeutete hier nicht, dass jeder Ball vorhersehbar sein musste. Überraschende Einfälle konnten Platz haben, während die Richtung des gemeinsamen Spiels besprechbar blieb. Freiheit beim einzelnen Schlag und Verständigung im Team schlossen einander nicht aus.

Das Damendoppelfinale gegen Lyudmyla Kichenok und Jelena Ostapenko am 28. Januar 2024 zeigte unterschiedliche Beiträge auch im Spiel. Nach dem 6–1 im ersten Satz kamen Hsieh und Mertens im zweiten von 0–2 auf 5–3, ehe es wieder 5–5 stand. Im Bericht zum Umschwung hob die WTA Mertens’ Lobs und Hsiehs Volleys gemeinsam hervor. Ihre Ergänzung war also nicht nur Gegenstand der Interviews.

Mertens konnte beim 5–3 nicht ausservieren, doch damit war das Finale nicht entschieden. Nach dem 5–5 hielt Hsieh ihren Aufschlag, anschließend brachen sie Kichenok zu null zum 7–5. Es war Hsiehs erster Major-Titel im Damendoppel auf Hartplatz. Die beiden Spiele nach dem Rückschlag erklären das Ende besser als die Suche nach der Verantwortlichen für die zuvor verpasste Gelegenheit.

Das offizielle Titelvideo der Australian Open bietet einen Einstieg, dieses Finale erneut anzusehen. Den abschließenden Schlag und den vorherigen Ball, der den gegnerischen Treffpunkt verändert, kann man getrennt verfolgen. So wird aus der beschriebenen Partnerschaft eine konkrete Beobachtung: Wessen Arbeit macht den nächsten Schlag der anderen Spielerin möglich?

Hsieh und Mertens gewinnen die Australian Open 2024Offizielles Titelvideo der Australian Open zum Damendoppelfinale. Ein Einstieg, um den abschließenden Schlag und die Arbeit davor getrennt zu beobachten.Australian Open · Auf YouTube ansehen ↗Mit einem Klick wird der YouTube-Player geladen.
Elise Mertens mit weißer Kappe, zur Seite blickend
27. Juli 2024, Training bei den Washington Open: Elise Mertens. Nach dem gemeinsamen Wimbledon-Titel 2021 gewann sie mit Hsieh bei ihrer Wiedervereinigung auch die Australian Open 2024. Foto: Hameltion, CC BY-SA 4.0.Hameltion · CC BY-SA 4.0 · JPEG

Zielinski schickte eine späte Nachricht und begann eine neue Teamgeschichte

Das Mixed in Melbourne hatte wiederum einen anderen Anfang. Jan Zielinski erklärte dem Turnier, bis zuletzt nicht gewusst zu haben, mit wem er spielen würde. Auf der Liste der Spielerinnen auf Partnersuche entdeckte er Hsieh und schrieb ihr. Seine Anfrage beruhte auf ihrer persönlichen Doppelerfahrung, nicht auf bereits gemeinsam gespielten Finals.

Vor diesem Turnier hatte Zielinski noch kein Grand-Slam-Mixedmatch gewonnen. Hsieh war bei 24 vorherigen Teilnahmen im Major-Mixed nie über das Halbfinale hinausgekommen. Ihre Damendoppeltitel ließen sich nicht einfach in die Mixedbilanz des neuen Teams übertragen. Die Finalgegner Desirae Krawczyk und Neal Skupski hatten dagegen bereits zweimal gemeinsam das Mixed in Wimbledon gewonnen.

Am 26. Januar verloren Hsieh und Zielinski den ersten Satz im Tiebreak, drehten im zweiten ein 2–4 zum 6–4 und ließen im Matchtiebreak aus einem 7–4 noch einen gegnerischen Matchball werden. Sie wehrten ihn ab und siegten 11–9. Zielinski erzählte, dass ihm die Geschichten früherer polnischer Finalisten mit vergebenen Chancen durch den Kopf gegangen seien. Gemeinsame Erfahrung entstand für das neue Team mitten im Druck, nicht erst danach.

Beide gewannen ihren ersten Mixed-Major-Titel. Hsieh brachte umfangreiche persönliche Erfahrung mit; gemeinsam mit Zielinski entstand eine neue Erinnerung an ein überstandenes Finale. Neben dem Wimbledon-Wiedersehen mit Strycova wird der Unterschied deutlich. In Melbourne schrieb ein Team mit kurzer gemeinsamer Geschichte an dieser Geschichte, während es den Weg zum Abschluss fand.

Jan Zielinski mit grünem Shirt und weißer Kappe hält den Schläger bereit
10. April 2023, Monte Carlo: Jan Zielinski. Vor den folgenden Australian Open kontaktierte er Hsieh über die Partnersuchliste und bildete mit ihr ein neues Mixedteam. Foto: si.robi, CC BY-SA 2.0.si.robi · CC BY-SA 2.0 · JPEG

Dieselbe Spielerin blieb, aber nicht nur dieselbe Methode

Wang steuerte Angriff und Energie zu einer neuen Kombination bei. Strycova brachte ein Finale mit, an das sich beide erinnern konnten. Mertens kehrte in eine Partnerschaft zurück, die ihr gewünschtes Spiel besprechen und einen misslungenen sinnvollen Versuch akzeptieren konnte. Zielinskis späte Anfrage wurde zum ersten gemeinsamen Titel. Alle vier als austauschbare Begleiter zu behandeln würde auch Hsiehs eigene Beschreibung wechselnder Strategien übergehen.

In den vier Teams lagern sich zwei Arten von Erfahrung übereinander. Vertrautheit mit Plätzen und großen Anlässen kann ein Einzelner mitbringen; Verständnis für die Entscheidungen des anderen wächst im Zusammenspiel. Eine neue Paarung kann auf Ersteres zurückgreifen, eine etablierte Letzteres wieder aufrufen. Hsiehs Comeback setzte diese Ressourcen immer wieder in einem anderen Verhältnis zusammen.

Beim nächsten Hsieh-Doppel lohnt sich der Blick einen Schlag vor den Punktgewinn. Wer bewegt den Gegner und schafft dadurch Raum? Wer bringt nach einer verlorenen Führung das nächste Spiel wieder in Gang? In solchen Wechselwirkungen wird die Partnerschaft sichtbar. Neben eindrucksvollen Einzelschlägen hinterlassen diese vier Verbindungen Matches, die zwei Menschen gemeinsam gestaltet haben.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. WTA — Hsieh and Strycova win Wimbledon doubles title for second time
  2. WTA — Champions Corner: Strycova's unforgettable Wimbledon curtain call
  3. WTA — Unexpected partners, unstoppable team: What Hsieh and Mertens' title means
  4. WTA — Hsieh and Mertens win the 2024 Australian Open women’s doubles title
  5. Australian Open — Hsieh and Zielinski win the 2024 Australian Open mixed doubles title
  6. Roland-Garros — Hsieh and Wang win Roland-Garros 2023
  7. WTA — Hsieh’s 2023 major winning streak ends in the US Open semifinals
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